Fördermittel-Check: Passende Förderung für Hausbau, Kauf und Sanierung finden

Beantworten Sie einige Fragen zu Ihrem Vorhaben. Der Check zeigt, welche Förderprogramme von KfW, BAFA und Ländern infrage kommen könnten, welche Voraussetzungen erfüllt sind und was noch zu klären ist.

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Was möchten Sie tun?

Mehrfachauswahl möglich, wenn mehrere Maßnahmen geplant sind.

So funktioniert der Fördermittel-Check

  1. Sie wählen Ihr Vorhaben: Neubau, Kauf, Sanierung, Heizungstausch, Photovoltaik oder Barrierefreiheit.
  2. Sie beantworten Fragen zu Ort, Haushalt, Einkommen, Vorhaben und Energiestandard – „Unbekannt“ ist immer möglich.
  3. Jedes Förderprogramm wird anhand seiner hinterlegten Voraussetzungen geprüft.
  4. Sie sehen pro Programm, ob die Voraussetzungen wahrscheinlich erfüllt sind, ob Angaben fehlen, was noch geklärt werden muss oder was ein Programm ausschließt – jeweils mit Begründung und offiziellem Link.

Orientierung statt Förderzusage

Der Check unterscheidet strikt zwischen Förderkredit, Zuschuss und Steuerermäßigung und addiert keine Beträge. Ob Sie eine Förderung erhalten, entscheidet allein die Förderstelle. Ihre Angaben werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet und nicht gespeichert.

Diese Förderprogramme prüft der Check

Neubau und Ersterwerb

Kauf einer Bestandsimmobilie

Energetische Sanierung

Heizung, Photovoltaik, Barrierefreiheit

Landesförderung

Häufige Fragen zur Förderung beim Hausbau

Welche Förderung gibt es für den Hausbau?

Für den Neubau selbst genutzter Häuser bietet die KfW vor allem Förderkredite an: das Wohneigentumsprogramm (124) unabhängig vom Energiestandard, „Klimafreundlicher Neubau“ (297/298) für Effizienzhäuser 40, den „Klimafreundlichen Neubau im Niedrigpreissegment“ (296) sowie „Wohneigentum für Familien“ (300) für Familien mit Kindern und begrenztem Einkommen. Hinzu kommen je nach Bundesland Programme der Landesförderbanken.

Wer bekommt die KfW-Förderung „Wohneigentum für Familien“?

Gefördert werden Haushalte mit mindestens einem minderjährigen Kind, die selbst einziehen, noch kein Wohneigentum besitzen und eine Einkommensgrenze einhalten. Maßgeblich ist das durchschnittliche zu versteuernde Haushaltseinkommen des zweiten und dritten Jahres vor Antragstellung. Zusätzlich muss der Neubau die Anforderungen an ein klimafreundliches Effizienzhaus erfüllen.

Was ist das zu versteuernde Einkommen?

Das zu versteuernde Einkommen steht im Einkommensteuerbescheid. Es ist weder das Brutto- noch das Nettogehalt, sondern das Einkommen nach Abzug von Werbungskosten, Sonderausgaben und Freibeträgen. Viele Förderprogramme mit Einkommensgrenzen verwenden genau diesen Wert.

Muss der Förderantrag vor Baubeginn gestellt werden?

Bei den meisten Förderprogrammen ja. Oft gilt bereits die Unterschrift unter einen Bau-, Kauf- oder Handwerkervertrag als Vorhabenbeginn. Manche Programme erlauben Verträge mit aufschiebender Bedingung. Steuerermäßigungen wie nach § 35c EStG werden dagegen nachträglich in der Steuererklärung geltend gemacht.

Kann man mehrere Förderprogramme kombinieren?

Teilweise. Ob Programme kombinierbar sind, regeln die Merkblätter der Förderstellen. Dieselben Kosten dürfen in der Regel nicht doppelt gefördert werden, und manche Programme schließen sich für dieselbe Wohneinheit gegenseitig aus. Der Fördermittel-Check addiert deshalb keine Förderbeträge.

Was ist der Unterschied zwischen Förderkredit und Zuschuss?

Ein Förderkredit ist ein Darlehen mit meist günstigeren Konditionen und muss zurückgezahlt werden. Ein Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden, deckt aber nur einen prozentualen Anteil der förderfähigen Kosten. Ein Tilgungszuschuss verringert die Rückzahlung eines Kredits.

Ist das Ergebnis des Fördermittel-Checks verbindlich?

Nein. Der Fördermittel-Check bietet eine unverbindliche Orientierung und stellt keine Förderzusage dar. Maßgeblich sind die aktuellen Richtlinien und Entscheidungen der zuständigen Förderstelle.